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James Krüss
in den
Hummerbuden

Kinderbuchautor James Krüss

Am 31. Mai 1926 als Sohn eines Elektrikers und einer Hummerfischertochter auf Helgoland geboren, verlebte James Krüss eine Kindheit wie aus dem Bilderbuch. Er fischte nach Hering und Hummer, trug erste Gedichte in sein Oktavenheft ein, dachte sich Sketche für das Schulfest aus und schwamm in der Nordsee.

Die Nordsee-Insel war die Heimat seiner Kindheit, wo er mit seinen Eltern und Geschwistern lebte. Im Alter von 13 Jahren erlebte er den Krieg und als 16-Jähriger musste Krüss und die Inselbevölkerung Helgoland verlassen. Von Helgoland evakuiert, machte die Familie Station in Thüringen und Sachsen.

Ein Jahr später ging James Krüss zurück nach Schleswig Holstein und besuchte auf dem Festland erst in Luden und dann in Ratzeburg die Lehrerbildungsanstalt. Danach ging er an die Hochschule nach Braunschweig und wurde 1944 zur Luftwaffe eingezogen. Nach Kriegsende lebte Krüss eine Zeit lang bei seinen Eltern in Cuxhaven und begann 1946 ein Studium an der Pädagogischen Hochschule in Lüneburg. Im selben Jahr wurde sein erstes, für Erwachsene geschriebenes, Buch "Der goldene Faden" veröffentlicht. 1948 beendete er erfolgreich sein Studium als Volksschullehrer. Weil er aber viel lieber schreiben wollte, hat er diesen Beruf nie ausgeübt. Stattdessen gründete er in Reinbek bei Hamburg die Zeitschrift "Helgoland".

1949 zog er in die Nähe von München, wo er auch Erich Kästner kennenlernte, der ihn ermutigte, auch für Kinder und Jugendliche zu schreiben. Seine ersten Versuche startete Krüss 1951 mit Kinderhörspielen fürs Radio und Kindergedichten, die regelmäßig in Die Neue Zeitung und in der Süddeutschen Zeitung erschienen.

1956 folgte sein erstes Kinderbuch "Der Leuchtturm auf den Hummerklippen". 10 Jahre später verließ James Krüss Deutschland und kaufte sich ein Haus auf Gran Canaria. Dort lebte er bis zu seinem Tod 1997. Bestattet wurde er aber auf See bei Helgoland. 

Bücher von James Krüss

Buchinstallation im Museumshof